| Veranstaltung: | Votenvergabe Niederrhein-Wupper LTW 2027 |
|---|---|
| Antragsteller*in: | Julia Paschek (KV Krefeld) |
| Status: | Eingereicht |
| Eingereicht: | 17.09.2026, 20:08 |
A15: Julia Paschek
Selbstvorstellung
Ihr Lieben,
ich bewerbe mich bei euch auf ein Unterstützungsvotum für die Landesliste zur Landtagswahl 2027. Für den Kreisverband Krefeld bin ich die Direktkandidatin für den Wahlkreis Krefeld II sowie Sprecherin der GJ Krefeld.
Als Stadträtin in Krefeld beschäftigen mich besonders zwei Themen, die unmittelbar miteinander verbunden sind: unsere kommunalen Finanzen und eine funktionierende öffentliche Infrastruktur.
Denn die Frage, wie handlungsfähig unsere Kommunen sind und in Zukunft bleiben, ist für mich eine der zentralen politischen Fragen unserer Zeit. Wenn Haushalte unter immer größerem finanziellen Druck stehen und konsolidiert werden müssen, bleibt das nicht abstrakt. Die Folgen werden vor Ort sichtbar und treffen die Menschen ganz konkret.
Wenn Busverbindungen gestrichen werden, soziale Einrichtungen um ihre Existenz kämpfen, Schulen marode bleiben oder notwendige Investitionen in den Klimaschutz verschoben oder vergessen werden, hat das unmittelbare Auswirkungen auf den Alltag der Menschen. Selbstverständlicherweise führt das zu Unzufriedenheit.
Gerade deshalb sind unsere Kommunen so wichtig: Hier wird Politik unmittelbar erlebt. Hier entscheidet sich, ob der Staat im Alltag funktioniert und ob gesellschaftliche Teilhabe tatsächlich möglich ist.
Aus meiner Arbeit als finanzpolitische Sprecherin in Krefeld weiß ich, wie groß der Spardruck in den Kommunen ist.
Und wie schnell dabei ausgerechnet dort gekürzt wird, wo wir eigentlich investieren müssten: bei Bildung, sozialen Angeboten, Klimaschutz und einer Infrastruktur, die allen Menschen zugutekommt.
Finanzpolitik ist für mich daher viel mehr als nur Zahlen oder eine fragwürdig lesbare Excel Tabelle. Jede haushaltspolitische Entscheidung hat konkrete Auswirkungen darauf, welche Angebote bestehen bleiben, welche Chancen Menschen haben und wer am Ende die Folgen von Einsparungen tragen muss.
Dabei ist mir insbesondere ein feministischer Blick wichtig. FLINTA*-Personen, Jugendliche und Kinder sind von politischen und finanziellen Entscheidungen betroffen, sitzen aber viel zu selten oder gar nicht selbst mit am Tisch, wenn diese Entscheidungen getroffen werden.
Als jüngste Stadträtin meiner Stadt ist es mir deshalb ein besonderes Anliegen, ihre Perspektiven stärker in politische Entscheidungen einzubringen.
Ich möchte mich dafür einsetzen, dass unsere Kommunen nicht nur verwalten können, was noch übrig ist. Denn genau das passiert, wenn unsere Kommunen immer mehr Aufgaben tragen müssen, sei es vom Bund oder Land.
Sondern wieder die finanziellen Spielräume bekommen, die sie brauchen, um unsere Gesellschaft vor Ort aktiv, sozial, klimagerecht und zukunftsfähig zu gestalten.
Meine Kontakte:
Email: julia.paschek@gruene-krefeld.de
Instagram: julia_political
- Alter:
- 22
- Geburtsort:
- Salzgitter